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Pressespiegel
04.06.2011, 10:11 Uhr | General-Anzeiger, Klaus Elsen Übersicht | Drucken
Hennef will eine Lkw-Maut auf der B 8
Uckerath soll vom Lastwagenverkehr entlastet werden. 17900 Fahrzeuge am Tag pro Richtung


HENNEF. Die Stadt Hennef will eine Mautpflicht für Schwerlaster auf der Bundesstraße 8 in Uckerath, falls sich ein Fahrverbot für Laster nicht durchsetzen lässt. So soll Uckerath spürbar vom Verkehr entlastet werden. Eine aktuelle Zählung hat ergeben, dass täglich im Schnitt 17900 Autos und Lastwagen durch Uckerath rollen - in jede Richtung wohlgemerkt.


Zwar ist seit Langem eine Umgehungsstraße in der Planung. Bis die aber kommt, werden wohl noch viele Jahre vergehen. Bis jetzt  ist nicht einmal eine Entscheidung über den genauen Verlauf der Straße gefallen. Deshalb hatte der Umweltausschuss die Verwaltung beauftragt, nach Alternativen zu suchen. Die könnte laut Bürgermeister Klaus Pipke in einer Lkw-Maut liegen. Vergangene Woche hat der Bundesrat einem Gesetz zugestimmt, nachdem die Maut auch auf Bundesstraßen ausgedehnt wird. Unter anderem sieht es die Möglichkeit vor, dass die Mautpflicht ausgedehnt werden kann, wenn eine Straße von Mautflüchtlingen genutzt wird oder die Verkehrssicherheit gefährdet ist.
Jetzt will Pipke mit Horst Becker aus Lohmar, Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium ausloten, ob ein Lkw-Verbot in Uckerath oder eine Maut für Schwerlaster auf der B 8 machbar sind. Unterstützt wird Pipke dabei von der Siegburger CDU-Bundestagsabgeordneten Lisa Winkelmeier-Becker. Die hat sich mit Verweis auf die Gesetzeslage bei Becker ebenfalls für eine Mautpflicht auf der B 8 eingesetzt.


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